Ausbildung und Hundesport

Wir sind Mitglied im Schutz- und Gebrauchshundesportverband e. V. (SGSV). Der SGSV ist Mitglied im DHV - Deutscher Hundesportverband e.V., im VDH - Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. und im FCI - Federation Cynologique Internationale.

Die Grunderziehung, Basisausbildung Ihres Hundes sollte mit der Begleithundeprüfung abgeschlossen werden. Die Begleithundeprüfung ist Voraussetzung für den weiter führenden Hundesport.

Im VDH gilt die Internationale Gebrauchshundeprüpfungsordnung der FCI von 2019.

In der Begleithundeprüfung (BH) wird die Alltagstauglichkeit Ihres Hundes geprüft. Sie besteht aus vier Teilen, die jeweils bestanden werden müssen. Im Fokus stehen neben dem Fachwissen des Hundeführers zu Verhalten, Gesundheit, Haltung des Hundes und den gültigen Gesetzen, der Gehorsam und das Verhalten Ihres Hundes in der Öffentlichkeit.

Begleithundeprüfung

Voraussetzungen zur Prüfungszulassung sind:

  • Der Hundeführer ist Mitglied in einem Verein, dessen Dachverband dem FCI angehört,
  • Der Hundeführer besitzt eine Haftpflichtversicherung,
  • Der Hundeführer kann einen Sachkundenachweis vorlegen. Dieser kann auch im Rahmen der Prüfung erbracht werden,
  • Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein,
  • Der Hund muss gechipt oder tätowiert sein, um eindeutig identifiziert werden zu können,
  • Der Hund muss geimpft sein.

Weiterhin muss der Antrag auf Ausstellung einer Leistungsurkunde beim SGSV gestellt und die Prüfungsgebühr bezahlt sein (Nachweis).

Formulare Unterlagen finden Sie hier >>

Ablauf - Prüfungsteile

1. Sachkundenachweis
Die Vorschriften über Haltung und Umgang mit Hunden wird in Landesgesetzen geregelt und variieren etwas. Je nach Bundesland ist ein Sachkundenachweis bereits bei der Anschaffung eines Hundes, der über 40 cm groß ist oder der als „potenziell gefährlich“ eingestuft wird, vom Hundehalter zu erbringen.
Mit der Beantwortung von Multiple-Choice und offenen Fragen müssen Sie Ihr Fachwissen zur Hundehaltung nachweisen. Mit 70 Prozent richtig beantworteten Fragen haben Sie diesen Teil bestanden.

2. Identifikation und Unbefangenheitsprüfung Ihres Hundes
Der Hund wird mittels Tätowiernummer bzw. Chip Identifiziert, also wichtig - entsprechende Unterlagen dabei haben. Danach erfolgt die Wesensprüfung, reagiert der Hund auf Annäherung und Berührung nervös, ängstlich oder sogar aggressiv. Dann ist dieser Teil nicht bestanden und die Prüfung wird abgebrochen.

3. Unterordnung
Auf dem Trainingsplatz wird in einem festen Laufschema Gehorsam und Leinenführigkeit des Hundes geprüft. Danach erfolgt die Prüfung in diesem Laufschema ohne Leine, wobei Ihr Hund bei "Fuß" läuft und sich nicht ablenken lässt. Danach laufen Sie in einer Gerade der Hund folgt frei "Fuß" bis zum Kommando "Sitz" der Hund sitzt und wartet, Sie entfernen sich der Hund folgt erst nach dem Kommando "Fuß". Danach wird der Hund mit "Platz" abgelegt, Sie entfernen sich vom Hund, dieser bleibt bis zum Abruf liegen.
in diesem Prüfungsteil sind 60 Punkte erreichbar, bei 42 Punkten (70%) ist der Teil bestanden.

4. Aussenprüfung - Verkehrssicherheitsteil
Hier werden reale Verkehrsbedingungen simuliert, Beispiele vorbeifahrende Autos, Fahrräder, spielende Kinder; eine Anbindung mit vorbeilaufenden Menschen, Hunden, klappernden Fahrzeugen kann geprüft werden. Sie als Hundehalter sind ausser Sichtweite des Hundes.
Bleibt Ihr Hund in den Situationen ruhig, hat er diesen Teil bestanden.


Weitere Informationen zum Hundesport finden Sie auf den Webseiten der Dachverbände.